Real-Madrid-Coach Zinédine Zidane: „Nicht sicher, dass ich bleibe“

Trainer Zinédine Zidane von Real Madrid hat den spanischen Rekordmeister zum Auftakt der heißen Saisonphase mit dem Champions-League-Duell gegen Bayern München in Aufruhr versetzt. „Es ist überhaupt nicht sicher, dass ich im Amt bleibe, deshalb bereite ich nichts vor“, sagte Zidane am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Stadtderby am Samstag (16:15 Uhr) gegen Atlético über die nächste Saison.

Das Real-Hausblatt Marca schrieb danach von einer „bombazo“ (Bombe).

Der große Franzose hat bei den Königlichen, bei denen er im Januar 2016 als Nachfolger von Rafael Benítez angetreten war, einen Vertrag bis 2018. Seinen größten Erfolg feierte er mit dem Triumph in der Champions League in der vergangenen Saison.

 

Im Mai 2016 gewann Zinédine Zidane mit Real Madrid die Champions LeagueAFP

 

 

„Ich kenne diesen Verein, ich weiß, was es bedeutet, Real Madrid zu trainieren – im Guten wie im Schlechten“, betonte Zidane, „deshalb rede ich immer nur über das nächste Spiel. Und daran wird sich nichts ändern, solange ich hier Trainer bin. Ich habe keine Ahnung, was danach passieren wird.“

Das Starensemble Reals mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo und Weltmeister Toni Kroos führt die Primera División vor dem Derby mit zwei Punkten Vorsprung auf den ewigen Rivalen FC Barcelona an. Zudem haben die Königlichen eine Begegnung weniger absolviert. Zidane geht mit einem „positiven Gefühl“ in die Spiele gegen Atlético, die Bayern im Viertelfinale der Königsklasse (12. und 18. April) und den Clásico gegen Barça (23. April), „so wie immer, egal, was im Leben passiert.“

Er sei „sehr glücklich, in Madrid zu sein und das tun zu dürfen, was ich mag“, fügte Zidane (44) an: „Viele Menschen können nicht das tun, was ihnen gefällt, ich schon.“ Klub-Präsident Florentino Pérez hatte im Dezenber verkündet, dass Zidane „auf Lebenszeit“ Trainer bei Real bleiben könne.

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Transfer-Check: James Rodríguez von Real Madrid zum FC Liverpool

James Rodríguez kommt bei Real Madrid nicht mehr zum Zug. Unter Trainer Zinédine Zidane spielt der Kolumbianer nur noch die zweite Geige hinter Gareth Bale und Co. Nun scheint sich eine neue Option für den Star-Reservisten zu ergeben: Jürgen Klopp und der FC Liverpool bringen sich im Werben um den Superstar ins Spiel – unter einer Bedingung. Eurosport.de macht den Transfer-Check.

Ein Wechsel könnte die einzige Option sein für James, wenn er wieder eine große Rolle spielen will. Der 25-Jährige kommt in der laufenden Saison gerade einmal auf 14 Einsätze.

Der Weg zurück in die Startelf der Madrilenen ist durch die Genesung seines Teamkollegen Gareth Bale versperrt. Hinter der Spitze mit Cristiano Ronaldo und Karim Benzema ist für den offensiven Mittelfeldspieler derzeit kein Platz.

James wurde in den vergangenen Wochen mit einer ganzen Reihe an Klubs in Verbindung gebracht. Manchester United und auch der FC Bayern werden als mögliche Interessenten gehandelt.

Nun hat sich der FC Liverpool in das Rennen um den Mann aus dem kolumbianischen Cúcuta eingeschaltet. Laut dem „Mirror“ bestätigte eine Quelle aus dem Umfeld von Real Madrid, dass Coach Zidane nicht mehr mit James plane:

„Zidane ist mit der Leistung des Spielers nicht zufrieden und hat schon nach einer Verstärkung auf James´ Position für die kommende Saison nachgefragt.“

Weiter wird die Quelle zitiert: „Der Spieler ist nicht glücklich und ein Wechsel im Sommer ist möglich.“ Spanische Medien berichten, dass Liverpool bereits den Agenten des Kolumbianers kontaktiert haben soll.

Der Wechsel auf die Insel ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: James will in Zukunft auf jeden Fall in der Champions League spielen.

Coutinho geht, James kommt?

Der FC Liverpool belegt unter Teammanager Klopp derzeit Platz vier in der Premier League und hat lediglich einen, beziehungsweise zwei Punkte Rückstand auf Tabellenplatz drei und zwei.

James‘ Position ist bei den „Reds“ stark besetzt. Mit Philippe Coutinho und Adam Lallana hätte er einen harten Konkurrenzkampf zu erwarten, es zeichnet sich allerdings ein Wechsel von Coutinho nach Barcelona ab – was die Aussichten für James verbessern würde.

Auch eine mögliche Ablösesumme von geschätzten 85 Millionen Euro könnten Klopp und Co. durch den Verkauf von Spielmacher Coutinho verkraften.

Eurosport-Check: James muss zur kommenden Saison den Verein wechseln. Sein Potenzial liegt weit über der Zahl seiner Einsätze bei Real. Der teilweise als Eintagsfliege titulierte Kolumbianer hat mehr im Köcher als nur eine gute WM 2014. Mit seinem Tempo und dem enorm starken linken Fuß würde er gut ins Offensivspiel bei Liverpool passen. Mit Jürgen Klopp hätte James auch einen Mentor an seiner Seite, der hervorragend mit jungen Spielern arbeiten kann. Sollte Coutinho zu Barcelona gehen, hätte der 25-Jährige eine gute Chance auf einen Stammplatz in Liverpool – und mit der Teilnahme an der Champions League sieht es auch gut aus.

1:2: Real verliert in Valencia und bleibt nur einen Punkt vor Barça

Real Madrid patzt im Estadio Mestalla! In der Nachholpartie vom 16. Spieltag musste sich die Mannschaft von Zinédine Zidane dem FC Valencia mit 1:2 geschlagen geben, womit sie weiterhin lediglich einen Punkt vor dem FC Barcelona rangiert. Schon nach neun Minuten hatte es 0:2 gestanden, woraufhin Cristiano Ronaldo letztlich nur noch den Anschluss markieren konnte.

Real Madrid’s Portuguese forward Cristiano Ronaldo stands after Valencia’s second goal during the Spanish league football match Valencia CF vs Real Madrid CF at the Mestalla stadium in Valencia on February 22, 2017. / AFP / JOSE JORDAN (Photo credit should read JOSE JORDAN/AFP/Getty Images)

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Real Madrid festigt Platz eins mit Rekord

Real Madrid hat mit einem Rekord die Tabellenspitze in der spanischen Meisterschaft gefestigt. Die Königlichen siegten am 17. Spieltag gegen CF Granada 5:0, blieben damit zum 39. Mal in Serie unbesiegt und stellten die Bestmarke von Rivale FC Barcelona ein.

Zugleich vergrößerte die Mannschaft von Zinedine Zidane den Vorsprung auf Barcelona zumindest bis Sonntag auf sechs Zähler. Zweimal Isco (12. und 31.) sowie Karim Benzema (21.), Cristiano Ronaldo (27.) und Casemiro (58.) erzielten die Tore.

Vor der Partie präsentierte Ronaldo auf dem Rasen des Estadio Santiago Bernabeu seine umfangreiche Trophäensammlung und posierte hinter vier Goldenen Bällen. Vor knapp einem Monat war der Portugiese von der Fachzeitschrift «France Football» mit dieser Auszeichnung prämiert worden, diese hatte das Magazin bis vor einem Jahr noch gemeinsam mit dem Weltverband FIFA vergeben. Bei der Wahl zum Weltfußballer, die die FIFA dieses Jahr alleine veranstaltet, darf Ronaldo sich am Montag in Zürich berechtigte Hoffnungen auf die nächste Trophäe machen.

Barcelona kann am Sonntag mit einem Sieg beim FC Villarreal den Rückstand wieder auf drei Zähler verkürzen. Allerdings hat Real noch ein Nachholspiel zu bestreiten.

Stadtrivale Atlético Madrid hielt mit einem 2:0 (0:0) bei SD Eibar Anschluss zur Spitzengruppe. Saúl Níguez (53.) und Antoine Griezmann (73.) erzielten die Treffer. Als Tabellenvierter hat Atlético neun Punkte Rückstand auf Real.

Real Madrid Trikot Away 16/17

Der Real Madrid Club de Fútbol ist ein Fußballverein aus Madrid. Die erste Mannschaft spielt in der Primera División. Der Klub ist einer der berühmtesten Fußballvereine der Welt. Mit elf Erfolgen im Landesmeisterpokal und der UEFA Champions League sowie zwei UEFA-Pokal-Siegen ist der spanische Rekordmeister der erfolgreichste Verein Europas. Obwohl Real Madrid ursprünglich als Fußballverein gegründet wurde, besitzt der Klub auch eine Basketballsektion, die mit ihren acht Erfolgen im Europapokal der Landesmeister, vier im Pokal der Pokalsieger und je einem Sieg in der ULEB Euroleague, im Korać-Cup und im ULEB Eurocup als erfolgreichster Verein Europas gilt. Anders als die Mehrzahl der europäischen Spitzenklubs ist Real Madrid keine Kapitalgesellschaft, sondern weiterhin als Sportverein organisiert. Sind Sie ein Fußballfan von Real Madrid? Willkommen in unsere Webseite! Alles bieten wir darum an!  Weiterlesen